Freitag, 13. August 2010

Huang Shan

Die letzten zwei Tage verbrachten wir bergsteigenderweise in den gelben Bergen. Bergsteigen im chinesischen Sinn, also Eintritt zahlen und 1000 hm über gepflasterte Stufen und Asphalt hoch. Zumindest für die motivierten, die meisten fahren Seilbahn. Oben am Berg geht man die letzten Stufen zu einem Gipfel auf welchem sich der chinesische Bergsteiger eine goldene Medaille gravieren lässt. Nach unseren Beobachtungen handelt es sich dabei weitgehend um die Seilbahnfahrer.

Wir haben auf die Seilbahn verzichtet (zumindest die Männer ;) und sind über die Weststufen hinauf und Ost wieder hinunter. Etwas gegen den Strom war diese Route da die meisten "Bergsteiger" Ost hochgehen (geringerer Höhenunterschied und flachere Stufen). Wir wollten da eher die Knie schonen und lieber etwas hochschwitzen, durchaus zu recht im nachhinein.
Die Gegend an sich ist wunderschön, allerdings von Bergidylle keine Spur. 1000ende wälzen sich durch die Stufen in Gruppen zu 30-50, immer angeführt von einem jellendem Megaphon und selbstbewusstem Tourguide. Die soliden Geländer sind hier schwer notwendig, die Sonnenschirme und Gehstöcke eine echte Gefahr. Am Abend wenn der große Wandererstrom versiegt kehrt dann aber doch so etwas wie Ruhe ein und entschädigt für den Stress des Tages.

Sonntag, 8. August 2010

Ausflug nach Jiulong Waterfalls

Heute stand ein Ausflug in die Umgebung von Tangkou zu den Jiulong wateralls am Programm. Das Einmann-Reiseunternehmen Mr. Hu brachte uns zu den verschiedenen Stationen der "Scenic Areas Huangshan". Die verschiedenen Wanderungen führten durch die wunderschöne Landschaft rund um Tangkou, entlang an idyllischen Flüssen, inmitten von grünen Bergketten und das ganze mit Urwaldfeeling (manchmal fühlte man sich wirklich wie in die Kulisse von Tombraider oder Indiana Jones reinversetzt...). Auf den durchaus schönen Wanderwegen (in China gibt es nur gepflasterte bzw. asphaltierte Wanderwege; um die Wege Highheels tauglich zu machen *fg*) schlendert man durch Bambuswälder und kann immer wieder in einem der vielen Pavillons auf der Strecke die Seele baumeln lassen.




Doch inmitten der Landschaft trifft man immer wieder auf chinesische Touristengruppen, die von einem megafontragenden Chinesen angeführt werden. Einen typischen chinesischen Touristen erkennt man an dem Regen/Sonnenschirm und Colaflasche in der einen und an dem Fotoapparat und Plastiksackerl mit Instantnudeln und Knabbereien in der anderen Hand ;-)! Und wie es für eine typische chinesische Bergwanderung üblich ist, zahlt man am Beginn einer jeder "Wanderung" Entritt, stolpert von einem Aussichtspunkt zum nächsten und wenn man genügend Fotos gemacht hat und sich mit genügend Souvenirs eingedeckt hat, lässt man sich von einem Taxi oder Bus zur nächsten Scenic Area bringen und dort beginnt das ganze wieder von vorne...

Samstag, 7. August 2010

Teatime

Bei unserem gestrigen abendlichen Seespaziergang lernten wir einen chinesischen Studenten kennen, welcher uns als Tagestour einen Ausflug ins Teeanbaugebiet empfahl. Auf einer Landkarte voll chinesischer Zeichen hatten wir dann eine Stunde später ein paar Busnummern und Pfeile gekritzelt. Mit Händen und Füßen navigierten wir uns dann zum Ziel. Im letzten Bus lernten wir wieder einen netten Chinesen aus dem Norden kennen mit dem wir dann weiter unterwegs waren. Etwas später fanden wir uns bereits auf grünen Tee eingeladen bei einer wildfremden Familie irgendwo im nirgendwo. Man merkt dass wir bereits sehr ländlich sind, alle sind unwahrscheinlich hilfsbereit und interessiert - unabhängig ob sie Englisch können.

Donnerstag, 5. August 2010

Hangzhou

Nun sind wir aus der Großstadt, zumindest für einige Tage, geflüchtet um in eine Kleinstadt zu reisen.  Diese hat noch immer mehr Einwohner wie ganz Österreich. Am durchaus idyllischen Westlake in Hangzhou landeten wir gestern nach dem wetterbedingt Huang Shan bis Sonntag etwas zu gewittrig zum Bergsteigen ist.

Die abendliche Stimmung bedarf wohl keiner weiteren Erklärung..


Und da dieses Foto der ganze Stolz von Markus ist soll nicht unerwähnt bleiben, dass er die Idee fürs Motiv hatte. :-)

Mittwoch, 4. August 2010

EXPO in Shanghai

Mit einem Abendticket streiften wir heute Abend durch die Expo. Auf einem riesigen Areal stehen imposante Pavillions. Mit mehr Schein als Sein sind diese aber dann weitgehend inhaltslos und zeigen ein paar bunte Bilder. Wie wir von den meisten Backpackern schon vorher wussten gehts also mehr ums dort gewesen sein, die Expo an sich ist aber durchaus verzichtbar.

Als größte Attraktion stellen sich wörtlich kilometerlange Schlangen von Chinesen vor jedem Pavillion an. In den Pavillion der eigenen Nation kommt man als VIP. Das nützten wir im Österreicherpavillion um dann im Restaurant Steak und Schweinebraten als Abwechslung zum täglichen Reis zu essen.

Nicht minder freundlich der Schweizer Pavillion, auch hier durften wir rein. Ein kurzes Gespräch pa svenska, und schon waren wir vorbei an hunderten Chinesen auch im schwedischen Pavillion. Lediglich im deutschen Pavillion wussten wir dann wieder warum wir Österreicher die Deutschen (eine Blogleserin nehme ich da jetzt explizit aus ;)) nicht mögen. Hier gabs kein hineinkommen. Weiters waren wir dann noch in diversen anderen Pavillions mit kürzeren Schlangen, wirklich sehenswert war der von Neuseeland.

Dienstag, 3. August 2010

Fotomodells

Trotzdem dass wir in Shanghai sind ist die Anzahl westlicher Touristen in der Masse verschwindend klein und die meisten Chinesen haben wohl noch nie jemanden ohne, man verzeihe den Ausdruck - Schlitzaugen - gesehen. So wird reihum jeder gefragt ob man nicht ein Foto haben könne. Das sieht dann so aus:



Montag, 2. August 2010

und da warens wieder 5 ..

mittlerweile ist unsere Mannschaft etwas gewachsen, am Samstag kamen Karin und Thomas zu uns welche nun ihre Famulatur in der Provinz Chinas hinter sich haben und sich dem westlichen Leben Shanghais erfreuen. Seit heute ist auch die dritte Medizinerin im Bund, Trixi, angekommen.

Damit wären wir soweit mal vollständig und werden dann ab Donnerstag zu viert weiter reisen. Unsere Reiseroute steht bereits in chinesischen Zeichen auf einem kleinen Zettel, verlieren sollten wir ihn nicht, ansonsten könnte es noch durchaus spannend werden beim kommenden Busabenteuer in die Berge Chinas.

Samstag, 31. Juli 2010

Erste Eindrücke von Shanghai ..

Mit den Flugzeugen haben wirs nicht so ganz auf dieser Reise, aber wir sind angekommen in unserem Hostel. Mit einem wirklich netten Zimmer und einer Bar mit Dachterasse eine echte Steigerung zu Hongkong.
Unser Blog ist hier China blockiert, aber wir haben Mittel und Wege gefunden trotzdem weiter zu posten. :)

Ein paar Eindrücke von der heutigen Stadtwanderung:

Donnerstag, 29. Juli 2010

Hongkong at Night

Das war er nun, der letzte Tag bevor es nun nach Mainland China und somit ins echte China geht. Nach einem etwas verkaterten morgen, zumindest für einen von uns beiden, setzten wir unsere Stadterkundung fort, das Wetter spielte heute wieder mit. Im Kino haben wir uns heute Inception angesehen welcher sehr sehenswert ist. Anschließend noch ein kleiner Hafenrundgang mit Fotoshooting vor der beleuchteten Skyline.
Achja, da war noch was zu berichten von gestern ... :) Im Irish Pub lernten wir einen lustigen Engländer kennen der alle guten Bars der Umgebung kannte. Von der Jazzbar bis zur rein chinesischen Bar waren wir dann überall.

Mittwoch, 28. Juli 2010

3.Tag in Hongkong

Heute machte uns heftigster Regen (Monsum) einen Strich durch die Rechnung und so ging es auf in ein nahegelegenes Shoppingcenter wo wir gemütlich in einem Starbucks-Cafe den Nachmittag verbrachten. Jetzt werden wir mal ins Irish Pub im Keller auf ein Wasser schauen.