Sonntag, 29. August 2010

Tibet

Jetzt war es ein paar Tage ruhig um uns, doch zumindest heute haben wir Internet und können etwas von den letzten Tagen nachtragen. Auch stellt sich das umgehen der chinesischen Firewall und Zensur in Tibet (was wir müssen um hier bloggen zu können) etwas schwieriger dar wie im restlichen China. Aber man hat ja sonst keine Herausforderungen. ;)

Angekommen vor 9 Tagen in Lhasa stellten wir zu allererst mal fest, das ist keine Stadt sondern eine chinesische Kaserne. Egal wohin man blickt, es sind immer mindestens 4 oder 5 Militärposten zu sehen. Am Boden schwer bewaffnet mit Maschinengewehren und undefinierbaren Großkalibern mit denen man wohl auch schwereres Gerät zum Stillstand bringt. Auf den Dächern Scharfschützenposten mit Wärmebildkameras. Dazwischen läuft dann noch die örtliche Polizei nicht minder stark bewaffnet. So fühlt man sich beim Stadtrundgang dann recht sicher beschützt. Weiters sollte man sein Hauptaugenmerk darauf legen, ja nie die Kamera Richtung Militär oder Polizei zu richten, weil die ist sonst weg und wir aus Tibet abgeschoben.

Jetzt gehen wir erst mal Mittagessen, sollte am Abend das Internet gehen kommen noch ein paar Infos, sonst sollten wir dann in 3 Tagen in Shanghai wieder online gehen können.

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